18. Oktober 2010, 20 Uhr

BERLIN_leben: Film

Erik Satie!

Ein Abend mit Texten und einem Film über eine Aufführung von "vexations" (Quälereien).

Erik Satie: Enfant terrible, Komponist, Wegbereiter der Moderne. "Ich bin sehr jung auf eine sehr alte Welt gekommen. Je mehr Musiker es gibt, umso mehr Verrückte gibt es."

 


Vexations in Berlin
1990 auf dem Grenzstreifen zwischen Charité und Berliner Reichstag. Fünfundzwanzig Stunden spielen Pianisten ohne Pause, Tag und Nacht, unter freiem Himmel. Der Konzertflügel steht neben einem Grenzturm, zwischen Mauerresten, Selbstschussanlagen und Kaninchen; begleitet von den Klängen der Züge, Schiffe, Zeppeline, Kinder und Fahrradklingeln. Spuren der Vergangenheit tauchen aus der Erde: Bunker und Wandmalereien von NS-Soldaten.


Präsentiert von Harald-Alexander Korp.

Der Regisseur ist anwesend.

Eintritt frei!

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