09. - 29.06.11
09.11.
Marius Heckmann
Vor unserem geistigen Auge stellt sich der Terrorakt vom 11.09.2001 dar als eine mediale Bilderflut, die in ihrer Hyperrealität und Simultanität des schnellen Zugriffs eine eigene Ästhetik entfaltete – eine Ästhetik, die auf fast fatale Weise distanziert erscheint, zumal die Opfer nur als winzige schemenhafte Komparsen des Geschehens erscheinen, als Menschen fast nur begreifbar durch ihre Stimmen während der letzten Telefonate.
Diese Ausstellung greift an Beispielen diese Ästhetik der Distanz auf.
Sie stellt die Frage, ob ein “langsames“ analoges Medium wie die Malerei einen anderen Blick, ein anderes Verstehen möglich machen kann.
Vernissage: 09.06.2011, 19 h
